Schwangerschaftsupdate 10. Monat



Wow der letzte Monat ist fast zu Ende.
In diesem Post möchte ich mit euch meine Gefühle und Erlebnisse in den letzten Tagen vor der Geburt teilen.


So lange Mutterschutz ist das nicht langweilig?

Ganz ehrlich - NEIN
Ich konnte mir das auch nie vorstellen und habe mich gefragt - Was macht man denn die ganze Zeit im Mutterschutz? Die Wahrheit ist, die Zeit vergeht viel schneller als man denkt. Mein besonderes Projekt war es einen Blog zu starten. Desweiteren habe ich ein paar Bücher von meiner Liste gestrichen die ich schon seit einer Weile lesen wollte.
Der Tipp kam ganz unerwartet von meiner Zahnärztin, während sie mit beiden Händen in meinem Mund vergraben war, meinte Sie, dass ich unbedingt noch lesen soll.
Denn sobald das Baby auf der Welt ist, gibt es dafür wohl eine ganze Weile keine Zeit mehr. 

Ansonsten habe ich die Zeit wirklich genossen, mich mit Freundinnen zum Kaffee getroffen (hauptsächlich anderen Müttern) und schöne Gespräche geführt. Aber auch so ungeliebte Themen wie einen Termin mit der Steuerberaterin organisiert usw. damit ich sobald unser Baby auf die Welt kommt, den Kopf total frei habe. (So ist momentan zumindest der Plan)

Finanzen planen 

Ein großes Thema waren für mich auch unsere Finanzen in diesen Wochen.
Wir haben eine komplette Auswertung unserer Finanzen gemacht und uns ein paar wesentliche Fragen beantwortet:

• Möchten wir für das Kind monatlich Geld sparen?
• Wie viel steht uns für was zur Verfügung?
• Lohnsteuerklasse ändern?
• einen Termin mit unserem Versicherungsberater ausgemacht
(Lebensversicherung/ Zusatzkrankenversicherung für das Kind?)

Man hat einfach einen viel klareren Kopf, wenn man weiß das alles entspannt weiter läuft. Das kann ich nur empfehlen.


Akupunktur und andere Aktivitäten

Meine Hebamme ist ein großer Freund der Homöopathie (wie wohl die meisten :))
Ich habe mich auf drei Sitzungen zur geburtsvorbereitenden Akupunktur eingelassen.
Man muss zugeben, ich hatte mir das ganze etwas angenehmer und erholsamer vorgestellt. Die Wahrheit ist, es war etwas schmerzhaft und doch unangenehm mit den ganzen Nadeln 30 Minuten so rumzuliegen hoch schwanger.
Da ich aber schon öfters gehört habe, dass die Akupunktur in der Schwangerschaft die Zeit der Geburt verkürzt, habe ich es weitere zweimal auf mich genommen.
Mein Bericht über die Geburt wird folgen :)

ansonsten kann ich nur sagen, schwangeren Schwimmen ist klasse! Auch wenn ich am Anfang zuerst nicht dafür war, ich liebe es. Der doch schwere Körper fühlt sich federleicht an und die Gemeinschaft mit den anderen Schwangeren ist sehr angenehm. Das kann ich euch wirklich empfehlen.

Angst vor der Geburt?

Auf die letzten Tage vor der Geburt bekommt man diese Frage sehr oft gestellt.
Da unser weg sehr lang war, bis alles mit unserem kleinen Wunder geklappt hat, mache ich mir weniger Sorgen um mich. Ich wünsche mir nur das unser Kind gesund auf die Welt kommt. 
Ich bin mir natürlich bewusst darüber, dass es sehr weh tun wird.
Allerdings hat mich zuletzt eine aussage sehr geholfen und inspiriert. Eine Mami aus meinem Geburtsvorbereitungskurs (die ihr viertes Kind erwartet) wurde gefragt of Sie Ängste vor der Geburt hat und wie ihre Gefühle dazu sind.

Ihre Antwort war: Sie freut sich sehr auf die Geburt und ist froh das sie das nochmal erleben darf. Sie hat ihre Bilder im Kopf, die Sie bei einer Geburt stärken. Sie stellt sich vor das jede Wehe die kommt, kommen darf, wieder geht und sie jede Wehe ein Stück näher zu ihrem Kind bringt.

Mich hat diese Aussage sehr inspiriert. 

Schwangeren Fotoshooting

Mein persönliches Highlight war ein schwangeren Shooting, ich wollte diese Erinnerung unbedingt für mich festhalten und habe eine Weile nach einer lieben Fotografin gesucht. Ich bin mit dem Ergebnis super zufrieden und kann euch die liebe Michelle nur empfehlen.
Sternenregen Fotografie










Sugar free - ist Zucker ein Arschloch?



Ich beschäftige mich schon eine sehr lange Zeit mit einer gesunden und fitnessgerechten Ernährung und habe gemerkt, dass ich gerade das Thema Zucker in seiner reinen Form, in verarbeiteten Lebensmitteln und die zusammenhänge mit unserer Gesundheit immer etwas vor mir hergeschoben habe. Ich habe mich immer hinter den gesunden Zuckeralternativen (Honig, dunkle Schokolade, Obst usw. versteckt). Aber egal wie man es dreht und wendet, wenn ich es am Tag zusammen zählte kam ich auch mit meinen gesunden Snacks auf ca. 20 Teelöffel Zucker.

In diesem Post möchte ich mit euch meine Gedanken und Informationen zu dem Thema teilen
Warum ich meinen Zuckerkonsum einschränken möchte:

1) In Summe werden wir durch verarbeite Lebensmittel mit Zucker überschüttet ohne es zu merken

Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, dass nur 5% der aufgenommen Kalorien aus Zucker bestehen sollten. Das wären bei einer Frau mit ca. 2000 Kalorien verbrauch am Tag 6 Teelöffel Zucker. Wenn wir uns jetzt angucken was wir den ganzen Tag unbewusst essen kommen wir auf eine viel höhere Anzahl.

Warum ist das so?

• Die Industrie macht mit fettarmen Nahrungsmitteln ein großes Geschäft und trifft genau den Nerv der fitnessbewussten Jugend. Die Wahrheit ist das Fettreduzierten Lebensmitteln oft Zucker hinzugefügt wird, damit diese wieder mehr wie das Original schmecken.

• Fructose wird vielen Lebensmitteln hinzugefügt, da es sehr günstig ist und den Glykämischen Index von Lebensmitteln besser aussehen lässt, sie wirken also für uns Konsumenten viel gesünder. Allerdings erhält unser Körper wenn wir Fructose essen kein Sättigungssignal vom Körper - somit können wir hier ummengen Essen.

• Selbst wenn man sich genau das "gesunde Müsli" am Morgen anguckt stellt man fest, dass nicht am Zucker gespart wird. Wir könnten ewig weiter machen -In Fleischwaren wird zum Beispiel oft Zucker in Form von Dextrose und Fruktose hinzugesetzt, damit diese nach den Verarbeitungsschritten (für die viel Salz benötigt wird) wieder angenehm und genießbar schmecken. Wer denkt bei Leberwurst oder Salami an zugesetztem Zucker?

2) ich bin tatsächlich abhängig

Das klingt komisch aber wer kennt es nicht: Nach dem Mittagessen noch ein kleines Stück Schokolade oder ein mini Stück Kuchen. Ich wollte jeden Tag etwas süßes und gönnte es mir auch.
Wenn ich aber ehrlich bin, fühle ich mich danach oft schlecht (müde, und kaputt). Ich will wissen wie mein Körper sich anfühlt, wenn ich 8 Wochen auf Zucker verzichte und welche Erfahrungen ich dabei sammeln werde. Natürlich sage ich Ben & Jerrys Eis, Schokolade und Keksen nicht für immer Adios, aber ich möchte für mich mehr Kontrolle über meinen Zuckerkonsum.
Deshalb werde ich mit dem neuen Jahr ein Selbstexperiment starten.


3) Ich möchte abnehmen und verantwortungsvoll mit dem Thema Zucker umgehen

Nach der Geburt meines Kindes möchte ich die Babypfunde loswerden und verantwortungsvoller mit dem Thema Zucker umgehen - um meinem Kind gesunde und bewusste Essgewohnheiten vorzuleben. Ich möchte keine Mutter sein, die alles süße verbietet, dennoch möchte ich das mein Kind lernt bewusst mit dem Thema umzugehen.


4) Ist Zucker ungesund?

Fakt ist: Zucker enthält keinerlei Nährstoffe oder Vitamine, Zucker sättigt nicht. Aber ich verstehe euch :) er schmeckt einfach super gut! Viele unserer Stoffwechselprozesse und Körperfunktionen benötigen auch Glukose, dazu müssen wir aber keinen Zucker in seiner isolierten Form zu uns nehmen. Der Körper kann aus dem was wir Essen Glukose gewinnen z.B: aus der stärke im Getreide.

Zuckerfrei Leben bedeutet auch nicht komplett auf alles zu verzichten was süß schmeckt. Es gibt Zuckerersatzstoffe( Xylit, Stevia, usw.), mit denen wir in den zukünftigen Rezepten experimentieren werden.

Ich möchte euch also einladen gemeinsam mit mir eine Weile auf Zucker zu verzichten, nur um zu schauen was mit unseren Körpern passiert. Ich will dazu mit dem neuen Jahr eine "Sugar free Serie" auf meinem Blog starten. Dabei möchte ich mit euch meine Erfahrungen, Gefühle und Rezepte zu dem Thema teilen.

Lasst mich gerne wissen was ihr davon haltet? Habt ihr zu dem Thema bereits schon selbst Erfahrungen gesammelt?




creative time - Tafeltape DIY Ideen


In diesem Post will ich euch zwei kreative Ideen zeigen.
Ich habe für mich das Tafeltape entdeckt und ganz im Sinne des Nestbautriebes
(bedingt durch meine Schwangerschaft) ein bisschen für euch gebastelt.

ENJOY.

1) Bilderrahmen (Ribba- IKEA) als Schlüsselaufbewahrung




Bei uns liegen die Schlüssel überall rum, deshalb habe ich beschlossen eine kreative Lösung zu suchen :)

Was ihr benötigt:

• Tafeltape
• Kreidestift
• Bilderrahmen (Ribba - Ikea)
• 4x Schraubhaken (weiß)




Dann kann es losgehen:


1) die Rückwand des bilderrahmen mit dem Tafeltape bekleben.
2) Die Frontscheibe des Bilderrahmen entfernen
3) 4 Löcher bohren mit einem dünnen Holzbohrer (2 mm)
4) Schraubhaken gerade reindrehen

Und Fertig!

Jetzt könnt ihr nach Lust und Laune eure Botschaften oder Reminder hinterlassen.



2) Ordnung für die Küche - mit Tafeltape

Hier kann man ebenfalls super mit dem Tafeltape die Küche organisieren. Ich habe dazu einige Glasgefäße (Ikea) benutzt. Eurer Kreativität werden hier keine Grenzen gesetzt und das gute: Sobald sich der Inhalt der Gefäße ändert, könnt ihr das Tafeltape einfach neu beschriften.








Fehlgeburt, künstliche Befruchtung - Der Weg zu unserem Wunschkind



In diesem Post möchte ich euch meine Geschichte erzählen. Viele Frauen sind mit diesen Themen konfrontiert, leider sprechen wir selten darüber. Mir haben Gespräche unter gleichgesinnten sehr viel gegeben - deshalb möchte ich mit euch meine Erfahrungen teilen.


Der Wunsch beginnt..

Nach unserer Hochzeit war für mich schnell klar, dass ich nun den nächsten Schritt gehen möchte. Ein eigenes Kind von mir und der Liebe meines Lebens - das sollte unser Glück perfekt machen.
Ich habe die Pille abgesetzt und hoffte. Meine Periode kam daraufhin sehr unregelmäßig in immer größer werdenden Abständen (4 Wochen..6 Wochen...10 Wochen) jedesmal hatte ich die Hoffnung das es geklappt hat. Ich beschloss zum Frauenarzt zu gehen um mich genauer Untersuchen zu lassen. Nach meinem Besuch beim Frauenarzt stellte sich heraus, dass ich eine Hormonstörung hatte (PCO). Mein Körper schaffte es nicht selbst genügend Hormone zu produzieren, um die Eireifung voranzutreiben.


Hormonstörung (PCO) wie geht es weiter...

Die männlichen Hormone waren erhöht und zuerst machte ich mir deshalb einige Sorgen. Meine Ärztin empfahl mir eine Hormontherapie mit Clomifen. Dieses Medikament sorgte für einen ausgeglichen Hormonhaushalt und meine Eizellreifung klappte damit super. Wir hofften wieder.
Direkt im 1. Zyklus mit Clomifen waren wir schwanger und wir konnten unser Glück kaum fassen. Ich weinte vor Freude und war bereit für unser kleines Wunder.


Der Erste Rückschlag: Fehlgeburt

Die ersten Untersuchungen waren Wunderschön - es war ein unbeschreibliches Gefühl das Lebewesen in mir von Termin zu Termin wachsen zu sehen. Im 4. Monat war ich wieder beim Frauenarzt und freute mich die nächsten Entwicklungsschritte zu sehen und bald die ersten Tritte zu spüren. Leider hatte das Herz unseres Babys aufgehört zu schlagen in der 14 SSW.
Ich konnte diese Information zuerst nicht verarbeiten und fing an zu weinen.
Was danach passierte weiß ich nur noch verschwommen. Ich rief meinen Partner an und weinte noch mehrere Minuten in meinem Auto. Ich bekam eine Überweisung zum Krankenhaus und am nächsten Tag folgte eine Ausschabung. Es war ein sehr schlimmes Gefühl das tote Kind noch in mir zu haben und den Bauch im Spiegel zu sehen. Ich wollte nach vorne blicken. In diesen Momenten wollen deine Freunde, deine Familie und dein Partner dir zur Seite stehen und dich aufmuntern - Aber keine Worte der Welt können dich von dem Schmerz des verlorenen heilen.


Der Blick nach vorne...

Nach 3 Monaten wollten wir weiter machen. Da es beim ersten Clomifenzyklus bereits funktioniert hatte - war ich sehr positiv gestimmt. Nach 8 weiteren erfolglosen Zyklen mit Clomifen, sah dies ganz anders aus. Leider wollte es so nicht mehr klappen.
Das schlimmste war für mich das emotionale auf und ab - Warten... Hoffen...Enttäuschung
Außerdem fragte unser Umfeld immer wieder nach und auch die vielen Arzttermine waren nur schwer zu kaschieren auf der Arbeit. Schade das wir Frauen gerade bei solch sensiblen Themen immer noch den Spagat zwischen Partner .. Arbeit und eigener Emotionaler Welt stemmen müssen.


Künstliche Befruchtung - Zwischen Angst und Freude

nach den erfolglosen Clomifenzyklen beschloss ich einen Schritt weiter zu gehen.
Ich wollte eine künstliche Befruchtung machen. Der einzige Haken: Man muss 25 Jahre alt sein, damit die Krankenkasse die hälfte der Kosten übernimmt.
So begann für mich ein langes Jahr der Wartezeit...

Als es endlich losging war ich sehr überrascht, im Wartezimmer so viele junge Frauen zu sehen.
Doch nach vielen Gesprächen im Wartezimmer und einigen vorbereiteten Gesprächen mit den Ärzten, war mir schnell klar, dass es viele junge und ältere Frauen gibt die sehnlichst auf ihr eigenes Kind warten. Die Ärzte waren sehr kompetent und auch sehr motivierend. Ich bin sehr Dankbar für meine Ärztin, die mir viel Hoffnung gab und immer sehr verständnisvoll mit meinen Ängsten umgegangen ist. Eine künstliche Befruchtung ist bestimmt von vielen Hormonen, Spritzen, emotionalen Herausforderungen, Ängsten und Schmerzen durch die OP.

Endlich am Ziel...

Die erste Künstliche Befruchtung war erfolgreich und ich war die glücklichste und zugleich ängstlichste Frau der Welt. Nach meinem positiven Bluttest in der Klinik, habe ich die ganze Autofahrt nach Hause geweint und war so DANKBAR.

Genau das trifft es, einfach Dankbar nach 2 Jahren des Wartens endlich wieder Hoffnung haben zu dürfen. Von da ab folgten viele Monate der Angst, der Tränen, der Hoffnung.
Da ich wusste das auch mich schlimme Schicksalsschläge ereilen können, wechselten sich meine Gefühle oft ab.

Ich möchte jeder Frau in dieser Situation Mut machen. Ich erwarte in ein paar Wochen unser kleines Wunder! Und ich weiß das es nicht selbstverständlich ist ein Kind zu erwarten- Gerade weil der Weg so weit war. Ich freue mich über jeden Schwangerschaftsstreifen und jedes Zeichen das meinen Körper durch die Schwangerschaft zeichnet.
Denn ich bin erfüllt von der reinen Liebe zu meinem Kind und Dankbar.



















gesundes Bananenbrot - ohne Zucker


gesundes Bananenbrot - ohne Zucker


gerade jetzt wo die Tage kühler werden liebe ich es dieses leckere und gesunde Bananenbrot zu backen. Es hält sich im Kühlschrank ein paar tage und ist auch super als Frühstück oder Snack im Büro geeignet.

Genießt es und lasst mich durch die Kommentare wissen wie ihr es findet. 

Zutaten:

• 180g Haferflocken
• 3 Bananen
• 2 Eier
• 1 TL Backpulver
• 120g Heidelbeeren (am besten frische)
• 200g Magerquark
• Flavedrops (z.B. Vanielle)

Ihr könnt das Rezept noch durch Proteinpulver ergänzen um auf eure Makros zu kommen.




Zubereitung:

1. Die Haferflocken im Mixer zu Hafermehl verarbeiten.
2. Die Bananen mit einer Gabel zerdücken
3. Das Hafermehl, Backpulver, Eier, Flave Drops und die zerdrückten Bananen in einer SChüssel vermengen
4. Danach die Heidelbeeren unterheben und alles in einer Form für 50 inuten bei 180Grad / Umluft im Ofen backen.
5. Genießen!